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Kohlenmonoxid

"Kohlenmonoxid", ist die Kurzform für "Kohlenstoff-Mono-Oxid". Das ist die chemische Namensgebung für einen Stoff, in dessen Molekülen je ein Kohlenstoffatom chemisch mit genau einem Sauerstoffatom verbunden ist. Deshalb lautet die chemische Formel für Kohlenmonoxid "CO". Das C steht für das Kohlenstoffatom und das O für das Sauerstoffatom. Verbindungen, die Sauerstoff enthalten werden oft als "Oxide" bezeichnet. Das "mono" dient der Unterscheidung von einem Stoff mit ähnlichem Namen, aber vollkommen anderen chemischen Eigenschaften: dem Kohlendioxid. Kohlenmonoxid wird auch auch Carbonmonoxid oder Kohlenoxid genannt und früher auch Kohlen(stoff)monoxyd oder Kohlenoxyd geschrieben.

Kohlenmonoxid ist, ebenso wie Stickstoff und Sauerstoff, ein farbloses, geruchloses, geschmackloses und nicht-reizendes Gas, kann also durch den Menschen nicht ohne Hilfsmittel von Luft unterschieden werden. Es gilt als einer der am weitesten verbreiteten Luftschadstoffe. In unserer alltäglichen Wohnumgebung liegt die Kohlenmonoxidkonzentration zwischen 0,5 ppm und 200 ppm. Konzentrationen oberhalb von 500 ppm können aus Erfahrung innerhalb von Minuten gesundheitsschädlich und oberhalb von 5000 ppm nach wenigen Minuten tödlich wirken. Da jeder Mensch anders reagiert, können nur Anhaltswerte angegeben werden. Die höchste an einem Arbeitsplatz gesetzlich erlaubte Kohlenmonoxidkonzentration ist dauerhaft 30 ppm (MAK-Wert) und kurzzeitig 60 ppm (MAK-Spitzenwert).

Ihr Vorkommen in Kohle und Graphit verlieh den Kohlenstoffatomen ihren Namen. Sie kommen aber auch in anderen Stoffen vor, ohne sich darin kohleartig zu verhalten. Durch chemische Bindung mit anderen Atomen bilden sie neue Stoffe, wie Erdöl, Erdgas oder Holz. Zahlreiche Stoffe unseres täglichen Lebens enthalten deshalb ebenfalls Kohlenstoff, z.B. Pappe, Papier und Kunststoffe, wie PVC oder PET. Die Kohleatome werden erst beim Verkohlen dieser Stoffe wieder als kohleartig sichtbar.

Damit eine Portion Kohlenstoff vollständig verbrennt, benötigt sie eine bestimmte Portion Sauerstoff und eine ausreichend hohe Verbrennungstemperatur. Als Verbrennungsprodukt entsteht Kohlendioxid. Steht weniger Sauerstoff für die Verbrennung zur Verfügung oder ist die Verbrennungstemperatur zu gering, findet sie unvollständig statt, wobei sich Rauchgase bilden. Eines dieser Gas ist Kohlenmonoxid. Wird es mit ausreichend Sauerstoff weiter verbrannt, entsteht daraus Kohlendioxid. Dieser Vorgang wird in den Messzellen der Kohlenmonoxidmelder angewendet.

Carsten Hillebrandt | Tel. 0201 / 612 54 87